Ungelebtes Leben, das leben möchte

Seit 2005 wird jedes Jahr am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homophobie begangen. Ich möchte an dieser Stelle an den vorherigen Impuls zum Thema "Liebe" anknüpfen. Der Psychotherapeut und Autor Irvin D. Yalom hat es so treffend auf den Punkt gebracht: „Am Ende zählt die Liebe". Ich wünsche allen Menschen, dass sie in der Liebe ihrem Herzen folgen können und sich nicht hinter einer erdrückenden und kräfteraubenden Maske aus Selbstverleugnung, Selbsttäuschung und Entwürdigung sowie hinter einem sehr instabilen Gerüst aus Lügen verstecken müssen, nur weil sie einen Menschen gleichen Geschlechtes lieben und damit anscheinend nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen. Der Psychiater Viktor von Weizsäcker hat den Begriff des „ungelebten Lebens“ geprägt. Seine eigene Liebe und sexuelle Orientierung zu unterdrücken und zu verleugnen, führt zu ungelebtem Leben, das leben möchte und zum Leben drängt. Dem nicht nachzugehen, kann zu Krankheiten, seelischen Problemen und anderem Leid führen. Mit meinen eigenen Erfahrungen im Gepäck, helfe ich Ihnen gerne dabei, der Spur Ihres ungelebten Lebens zu folgen.


© Harald Niederl – Zebrastreifen in Regenbogenfarben in Maastricht 2019

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